Electric Dog

Datum: Freitag, 30.05.14
Ort: Blue Note
Uhrzeit: 22.30 Uhr

Electric Dog

Axel Fischbacher - Gitarre  
Jürgen Dahmen - Fender Rhodes
Claus Fischer - Bass   
Steve Grant - Schlagzeug

THE ELECTRIC DOG ALLSTARS sind eine Jam Band. In der Tradition z.B. von Musikern wie Medeski, Martin & Woods, werden viele Komponenten der Musik spontan auf der Bühne erfunden. "Sofortkomponieren" ganzer Passagen gehört zur Spielweise der Band ebenso wie tanzbare Grooves und das das offene, risikofreudige „Spielen mit  Stücken“ also den Kompositionen, die den anderen Bestandteil des Programmes darstellen. Diese werden im Lauf jedes Konzertes ständig neu gestaltet, so daß sie nie "routiniert" abgespult werden. Die Konzerte der Band sind als Erlebnis schlicht und ergreifen ECHT und PUR ohne auch nur den geringsten Bezug zu den gleichnamigen Bands zu haben. Hier gibt es keinen auswendig gelernten Kram, der sich als Improvisation tarnt.

 Das Debutalbum der Band THE ELECTRIC DOG ALLSTARS - Live at Blue Monday aufgenommen im Frühjahr 2013 im Blue Note in Hilden gibt dieses Konzept in Reinform wieder. Die Dichte, die Klangvielfalt und die spontane, improvisatorische Energie dieses Quartetts, läßt sich in keiner Studioproduktion abbilden.

Axel Fischbacher
Axel Fischbacher gilt als einer der großen Namen unter den europäischen Jazzgitarristen. Er arbeitete in New York, Kanada und sämtlichen europäischen Ländern und lebte in Spanien, Österreich und in der Schweiz (wo er die Gitarren-Berufsklasse an der Swiss Jazz School in Bern leitete). Er wirkte bei mehr als fünfzig CD -Aufnahmen mit, veröffentlichte sechs Alben als Bandleader, spielte zahlreiche Tourneen in Europa, Kanada und den USA, trat auf den meisten namhaften Jazzfestivals auf, spielte mit so gut wie allen zeitgenössischen deutschen Jazzgrößen und diversen internationalen Stars wie zum Beispiel Danny Gottlieb, Mark Egan, Adam Nussbaum, Marc Johnson, Michael Urbaniak, Annie Whitehead, Joe Haider, Michael Urbaniak, Barney Willen, Steve Grossman, Curt Cress, Stu Goldberg, Hermeto Pascoal, Ronnie Burrage.

In seiner Familie gibt es gibt es eigentlich keine musikalische Vorgeschichte. Aber schon während der Gymnasialzeit gründete er sein erstes Quartett und spielte regelmäßig im legendären Downtown in der Düsseldorfer Altstadt. Axel Fischbacher studierte an verschiedenen Instituten und Hochschulen, wie dem Robert Schumann Konservatorium in Düsseldorf, der Musikhochschule Rheinland in Köln und dem Banff Center of Arts / Kanada. Seine Arbeit als Jazzgitarrist wurde vor allem durch Workshops und den Privatunterricht bei seinen Lehrern John Scofield und John Abercrombie nachhaltig geprägt.

Während der achtziger Jahre war Axel Fischbacher als Gitarrist der Christoph Spendel Group in ganz Europa zu hören und gründete schließlich seine eigene Axel Fischbacher Group, die 1984 für das Album „Rumba Ibiza“ mit dem Preis der Deutschen Phono Akademie ausgezeichnet wurde.

Neben seiner Arbeit als Jazzsolist war Axel Fischbacher als Komponist und Produzent von Film-, TV- und Schauspielmusik tätig sowie von 1993-99 als Gitarrendozent der Berufsklasse an der Swiss-Jazz-School in Bern. 2010 erhielt er einen Kompositionsauftrag der Stadt Hilden, den er mit der deutsch/ schweizerischen Produktion „The World is not a Disc“ sehr überzeugend umsetzte.

In den vergangenen Jahren legt Axel Fischbacher den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Art von Jazzmusik, die ihm seit eh und je besonders am Herzen liegt: hochkarätige Session-Musik in kleinen Clubs vor einem Publikum, das genau dieses Erlebnis zu schätzen weiß. Sehr eindrucksvoll tut er dies in der von ihm selbst ins Leben gerufenen und mittlerweile seit sieben Jahren sehr erfolgreich laufenden vierzehntägigen Clubsession Konzertreihe Blue Monday. Genauso überzeugend tritt er auf in Produktionen mit den Gitarristen Markus Wienstroer oder Philipp van Endert und in Produktionen mit seinem Namensvetter und musikalisch verwandten Pianisten Walter Fischbacher aus New York. Die Musik dieser Projekte und immer wieder neue Eigenkompositionen sowie Standards jeder Stilrichtung spielt Fischbacher auf den Bühnen im In- und Ausland. Ihm liegt dabei immer eines ganz besonders am Herzen: Jazz muss es sein. Hier scheut er keine Stilrichtung und keine Formation überzeugt in jeder musikalischen Situation mit seinem Können und bleibt stets seinem eigenen Ausdruck treu.. Auch aus Weihnachten macht Fischbacher Jazz, so zuletzt mit der internationalen Weihnachtsjazz Produktion „Christmas in July“, die er gemeinsam mit seinem Namensvetter und der vielsprachigen Jazzvocalistin Elisabeth Lohninger eingespielt hat.
Axel Fischbacher ist der Initiator und künstlerische Leiter des Summerjazz und Vocaljazz Workshops in der heimlichen Jazzhauptstadt Hilden. Aktuell arbeitet er außerdem mit Nachdruck an seinen eigenen Projekten: das neu gegründete Axel Fischbacher Quintett (Matthias Bergmann, Trompete und Flügelhorn; Denis Gäbel, Saxophon, André Nendza, Bass und Kurt Billker, Schlagzeug) sowie The Electric Dog Allstars (Jürgen Dahmen, Fender Rhodes, Claus Fischer, Bass und Steve Grant, Schlagzeug).

Der Jazzgitarrist "Axel Fischbacher ist das, was man in der Gitarrensprache als einen "Abräumer" bezeichnet; ein Gitarrist, der mit Wucht und Konsequenz seine Soli gestaltet und dabei keine Gnade kennt, vor allem nicht vor sich selber! Demgegenüber steht allerdings eine große Einfühlsamkeit für Balladen und balladeskes Spiel. Wichtige Voraussetzung, um Jazz auch mit moderneren Einflüssen spielen zu können". (Roman Schwaller).

Jürgen Dahmen
Es gibt, glaube ich, kein Instrument, dass ich nicht mag und kaum eine Musikrichtung, die mich nicht erreicht. Allerdings sollte sie gekonnt und mit Herz gespielt sein. Ich habe es bis heute nicht geschafft, mich auf ein einziges Instrument festzulegen. Warum auch? Virtuosität interessiert mich nicht so sehr.

Ausser in Klavier u. Geige, die ich heute nicht mehr spiele, habe ich keinen Instrumentalunterricht genossen. Ein wichtiger Lehrer war der Herr Löffler, ein Kantor, der sich beim Unterricht immer die Zeit nahm, meinen Improvisationen zu lauschen, um sie zu kommentieren und mich technisch zu verbessern.Und dann gab es da auch die Kirchenorgel. Zu dieser Zeit spielte ich bereits in diversen Bands unterschiedliche Instrumente, Gitarre, Schlagzeug, ein Hohner Clavinet, Geige. Wir spielten zum grössten Teil eigene Stücke im Cream-, Softmachine-, Hendrix (der Held)- Stil.Ab Mitte der 70er wurde Jazz für mich immer wichtig. Improvisieren, zu-hören, reagieren, mit zunehmender Reife auch dosieren, sind die wesentlichen Bestandteile.Nach einem Konzert im Düsseldorfer Hofgarten traf ich  "Big" Fletchit Campbell, Schlagzeuger, Komponist und Arrangeur. In Panama geboren und zur Bebop Zeit in New York, wandelnde Jazzgeschichte. Er engagierte mich als Pianist für sein Trio. Ich habe durch diese Zusammenarbeit auch afrokubanische Musik näher kennenlernen dürfen. Trotz oder wegen einer Altersdifferenz von nahezu 40 Jahren, waren wir gute Freunde. Die folgenden Jahre spielten wir Clubgigs und Konzerte von Konstanz bis Malmö. Zu dieser Zeit war ich wohl doch ein ziemlicher Jazz-Purist, mal abgesehen vom Rocktheater der da Capo Movie Band (links im Bild).Aber es gab auch folk-, afrikanische-, elektronische-, esoterische-, multimediale- Phasen. Ich bereue keine dieser Aktivitäten.Mein heutiges Leben als Komponist, Instrumentalist und Produzent ist die Essenz aus all diesen Erfahrungen. Andererseits gibt es auch noch viel auszuprobieren und zu lernen .

Claus Fischer
2001 bis´04 TVTotal mit Stefan Raab, 2004bis ´05 Anke Latenight
Studio und Livearbeit u.a. mit: Stefan Raab, Anastasia, Kylie Minogue, Chaka Khan, Lionel Ritchie, Cosmo Klein, Vanessa Amorosi, Christopher Cross, Dan McCafferty, Percy Sledge, Bläck Föös, Franck Band, Drei vom Rhein, Guildo Horn, Charlie Mariano, Spencer Davis Group, Pete York, Thijs van Leer, etc.. Des weiteren über 800 CD-, Radio-, Werbe- und Fernsehproduktionen als Musiker, Komponist, Arrangeur und Produzent. Konzerte und Tourneen in: USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Spanien, Griechenland, Österreich, Indonesien, Norwegen, Dänemark, Holland, Schweiz, Luxemburg etc...Internationale Rock-, Jazz und HipHop-festivals in: Chikago, New York, Montreal, Toronto, Jakarta, Athen, Le Mans, Berlin, Paris, München, Ankara, Köln, Moers, Leverkusen, Barcelona ... Autor des Buches: "Masters Of Drums"(AMA-Verlag). Seit 1990 Dozent an der Bass School Munich (BSM); 1995-2000 Leiter der BSM-Köln.

Steve Grant - Drums
begann bereits als 15-jähriger eine Karriere als professioneller Drummer in der Band seines Vaters. Mit den Formationen “Supercharge” und “Juke” spielte er in ganz Europa Hunderte von Konzerten und entwickelte dabei sein unverkennbares  Spiel. Weit über die Stilgrenzen dieser Bands hinaus interessierte er sich für die verschiedensten Stilistiken und wurde zu einem faszinierenden und vielseiten Musiker.  Die Liste der Künstler, welche vom unverkennbaren Groove und Timing von Steve Grant begleitet wurde ist lang: Ben E. King, Curtis Mayfield, Mick Hucknall (Simply Red), Roy Hargrove, Candy Dulfer…. Seit dem Jahr 1996 spielt Steve Grant in der Quartet-Formation von Daniel Küffer als Groove-Motor der Sonderklasse.

Jazztage 2015

20. Hildener Jazztage 2015

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20. Hildener Jazztage 2015

02.06.2015 - 20:00 Uhr

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