Torsten Goods

Datum: Samstag, 31.05.14
Ort: Stadthalle
Uhrzeit: ca. 22.30 Uhr

Torsten Goods

Torsten Goods - guitar, vocals
Harunobu Tsuchida - piano, keys
Christian von Kaphengst - bass
Jost Nickel - drums

Um ca. 22.30 Uhr grooved es dann im Foyer: Der funkige Gitarrist und Sänger Torsten Goods präsentiert sein Programm "Love Comes To Town”. Ist er ein virtuoser Gitarrist, „der so flink wie George Benson in die Gitarrensaiten greifen kann“ (Die Welt), ein Sänger und Entertainer ganz in der Tradition der berühmten Crooner wie Harry Connick Jr. oder ein begnadeter Songwriter? Finden Sie’s heraus !!

Torsten Goods ist zurück. Cooler, funkiger und im körperlichen Sinne bewegend. 5 Jahre nach seinem letzten Album „1980“, auf dem er die Soundtracks seiner Jugend Revue passieren lässt. Lange hat es gedauert, aber gut Ding muss Weile haben. Mit gerade einmal 27 Jahren nahm „der Aufsteiger“ (Kulturspiegel) eine Auszeit aus seiner persönlichen Recording-Laufbahn. Goods entschloss sich seine bis dahin rasante Karriere auf den Prüfstand zu stellen. Er schlug erst einmal alle weiteren Platten-Vorschläge aus und wagte sich stattdessen, neben Gastauftritten mit der HR- und SWR Big Band, in Till Brönners Band sowie bei Larry Coryell, auch auf Jazz fernes Terrain: So spielte er R&B mit Narada Michael Walden und auch für Sarah Connor. „Ich hatte immer diese Sehnsucht, auch mal aus der Jazzwelt auszubrechen. Aber nachdem ich in den ganz großen Hallen gespielt hatte, wusste ich, dass ich mit meinen eigenen Projekten genau dorthin gehöre. Dort schlägt mein Herz“, sagt Goods rückblickend. Mit „Love Comes To Town“ hat er sich nun selbst gefunden. „Es ist genau das, was ich bin und was ich will“. Ein weiterer Effekt seiner Auszeit war, dass das Multitalent so viel komponierte wie noch nie. Ausgewählt aus einem Fundus von 40 Titeln finden sich insgesamt sieben Originals auf dem Album wieder.

Für sein Comeback hat sich Goods geballte Kompetenz ins Boot geholt. Angefangen mit der Funk-Instanz Nils Landgren, der nicht nur Produzent des Albums, sondern auch Kopf eines Gäste-Bläsersatzes ist, der, bestehend aus Till Brönner und Magnus Lindgren, in der gegenwärtigen Jazzlandschaft derzeit schwer zu toppen ist. Ebenso wie das unbestechliche Groove-Metronom Wolfgang Haffner an den Drums. Bleibt noch Goods eigene kleine „Musikerfamilie“: Als Pianist wie Co-Komponist seit jeher unverzichtbar ist für ihn der großartige Jan Miserre. Komplettiert wird die Rhythmusgruppe vom Bassisten Christian von Kaphengst, Goods Mann für die tiefen Töne, seit der in Franken aufgewachsene vor sieben Jahren in Berlin seine Zelte aufschlug. Apropos Berlin: Die Stadt zieht sich sozusagen als Leitmotiv durch  ,,Love Comes To Town“. Zufall ist es nicht. Ist doch Berlins brodelnde Jazzszene der unüberhörbare neueste Einfluss in Torsten Goods Musik: Ein vitales, vibrierendes, beneidenswert junges Element.

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